Legiunea III Flavia la nordul Dunarii si apartenenta Banatului si Olteniei de vest la Provincia Dacia



Subiect: Die Legio IIII Flavia nordlich der Donau und die Zugehorigkeit des Banats und W estolteniens zur Provinz Dakien Der Verfasser gibt eine Zusammenstellung aller epigraphischen und archaologischen Nachweise (Inschriften und Ziegelstempel, sowie Bodenfunde und anderes Belegmaterial) aus dem Gebiet nordlich der Donau, die sich auf die Legio IIII Flavia beziehen. Auf ihrer Grundlage gelangt er zu folgenden Ergebnissen liber den Sudwesten Dakiens bis zum Beginn der Herrschaft Hadrians. Nachdem sie an beiden dakischen Kriegen (101/102 und 105/106) teilgenommen hatte, verblieb die legio IIII Flavia bis 118/119 in der von Trajan neu errichteten Provinz, bis sie von Hadrian nach Moesia Superior in ihre alte Garnison in Singidunum zuruckgezogen wurde. Vexillationen dieser Legion wurden aber in einem spateren Zeitraum, wahrscheinlich Ende des 3. Jhs. oder zur Zeit Constantins d. Gr. wieder auf das linke Donauufer verlegt (Sucidava, Drubeta, Dierna). Die aus den romischen Gebieten nordlich der Donau bekannten epigraphischen Nachweise liber die legio IIII Flavia, die zum Gro├čteil sicher und nur in einigen Fallen fraglich sind, stammen aus 20 Orten (Abb. 17); der Name der Legion erscheint dort in der auf Tafel 1 und 2 angegebenen Form. Sicherlich hatte die Legion nicht an allen diesen Orten Vexillationen stehen. Als sichere Standorte der Legion in Dakien konnen angesehen werden: das dakische Sarmizegetusa, das romische Sarmizegetusa (Ulpia Traiana), Surduc und Berzovia. An dem letztgenannten Ort befand sich auch das Standlager der Einheit (490 X 410 m); es hatte Graben und Erdwall, aber keine Steinmauer (Abb. 3-6).


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